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“Wenn der Hans zur Schule ging, stets sein Blick am Himmel hing ...”HginL

Wie dem Hans Guck-in-die-Luft ging es wohl vielen Drainspottern, bevor sie auch mal auf den Boden guckten und dabei die Vielfalt der Schachtabdeckungen entdeckten.

Irgendwann fiel mir auf, dass es in meiner Heimatstadt Hamburg nicht nur betongefüllte DIN-Schachtdeckel gab, sondern rund um den Rathausmarkt und an der Alster das Stadtwappen die Deckel zierte.
Und das offensichtlich schon seit etlichen Jahren, wie die eingeprägten Jahreszahlen beweisen. In dieser Zeit haben die Deckel - vermutlich auch durch unterschiedliche Hersteller - das  Aussehen verändert.
Plötzlich stellt man fest, dass es aber nicht nur das Hamburg- Wappen als Muster gibt. Und dass ein Stadtwappendeckel erst recht keine Hamburger Erfindung ist! Und schon ist der Sammlerinstinkt geweckt!

Wie mir geht es vielen, die mit unterschiedlicher Motivation auf die Suche nach Schachtdeckeln gehen, im Volksmund auch Gullydeckel genannt. Laut Duden ist dies aber “ein in die Straßendecke eingelassener Sinkkasten, durch den die Straßenabwässer in die Kanalisation abgeführt werden”. Dagegen sind die von mir und vielen Gleichgesinnten fotografierten Platten die Abdeckungen für Schächte in die Unterwelt, die vielfach gar keine Löcher und wenn doch, zur Be- und Entlüftung aufweisen.

Mein Ziel ist es aber nicht, möglichst viele Deckel in die Sammlung aufzunehmen. Ich sammle seit 2006 auf unseren Reisen (fast) ausschließlich nur Deckel mit Stadtwappen oder -namen, die ich auch selbst fotografiert habe. Wer sich ein umfassendes Bild der Deckelvielfalt machen möchte, findet dies bei den weltweit verteilten Sammlern, die bei http://www.manholecovers.de/ gelistet werden.
Dabei sei ganz besonders auf die Sammlung von
Kristian Marten hingewiesen, die neben den Fotos von über 5000 (!) Deckeln auch ausführliche Informationen zum Thema bereitstellt!

Eine ganz andere Art, Schachtdeckel zu sammeln und zu dokumentieren, hat Alex Fischer für sich entdeckt und auf YouTube veröffentlicht.

Ich wünsche allen Besuchern dieser Seite nun eine spannende Reise durch die Tore zur Unterwelt.
Bei vielen Deckeln war übrigens mit einem Klick auf den Deckel die GoogleMaps-Karte (in einem neuen Tab) und - wo vorhanden - Streetview verlinkt. Hier waren die fotografierten Deckel manchmal sogar zu erkennen. Leider sind die Links offensichtlich nicht dauerhaft bei Google hinterlegt und es erscheinen nun manchmal Kartenausschnitte ohne Bezug. Bei neuen Deckeln biete ich daher diesen Service nicht mehr; bei den alten Deckeln wird er nach und nach entfernt.
Der Link im Ortsnamen führt zukünftig zu Wikipedia, wo man dann mehr über den Ort und ggf. über das Wappen erfahren kann.

Die jeweilige Ortsbeschreibung ist der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia entnommen.

 

Die skandinavischen Seiten befinden sich derzeit im Aufbau.

Hamburg-Asphalt1

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